Was hilft gegen Bronchitis?

Was hilft gegen Bronchitis?Wie Sie die Atemwegserkrankung behandeln können
WAS IST EINE BRONCHITIS?

Die Bronchitis ist eine der häufigsten Atemwegserkrankungen. Hauptmerkmal ist eine entzündete Schleimhaut in den Bronchien (der verzweigten Fortsetzung der Luftröhre, die in die Lungenflügel führt). Eine Bronchitis wird oft durch Erkältungsviren hervorgerufen. Husten stellt dabei das Hauptsymptom der Bronchitis dar. Daneben können auch weitere Erkältungssymptome wie Schnupfen, Halsweh oder Abgeschlagenheit auftreten.

WAS SIND TYPISCHE BRONCHITIS SYMPTOME?

Eine akute Bronchitis kommt häufig bei einer Erkältung vor. Zu Beginn treten vor allem Erkältungssymptome wie Glieder-, Kopf- und Halsschmerzen, aber auch Heiserkeit, Schnupfen und Abgeschlagenheit auf. Auch eine erhöhte Temperatur oder Fieber über 38,5 °C ist möglich. Schon bald kommt ein starker, trockener Reizhusten (vor allem nachts und morgens) dazu, der oft Schmerzen hinter dem Brustbein verursacht. Nach einigen Tagen kommt es zur Sekretbildung in den Bronchien. Aus dem trockenen wird ein produktiver Husten und die Betroffenen husten zähflüssigen Schleim ab.

WIE LANGE DAUERT EINE BRONCHITIS?

Die Dauer einer Bronchitis, die im Rahmen einer Erkältung auftritt, beträgt bis zur Ausheilung ungefähr zwei Wochen, wobei der Husten in einige Fällen auch einige Wochen länger andauern kann. Lässt der Husten nach sechs Wochen nicht nach, sollten Sie zum Arzt gehen. Sind Husten und Auswurf nach drei Monaten noch nicht abgeklungen und treten sie im Folgejahr noch einmal in dieser Dauer auf, handelt es sich um eine chronische Bronchitis.

DIE RISIKOFAKTOREN FÜR EINE BRONCHITIS

Vorbelastete Bronchien sind besonders anfällig für Entzündungen. Deshalb können Feinstaub, Abgase oder Tabakrauch sowie chronische Bronchien- oder Lungenerkrankungen eine akute Bronchitis begünstigen. Auch trockene oder kalte Luft spielt der Erkrankung durch die Reizung der Atemwege und die Austrockung der Schleimhäute in die Hände.

Eine akute Bronchitis ist oftmals ansteckend. Deshalb sollten sich Betroffene und Gesunde im Umfeld des Erkrankten an die Hygiene-Etikette halten und sich regelmäßig gründlich die Hände waschen.

AKUTE BRONCHITIS BEHANDLUNG - WELCHE MEDIKAMENTE HELFEN?

Da eine Bronchitis viele Symptome mit sich bringt, kommen für die Behandlung verschiedene Medikamente infrage. Beim Husten können Sie zwischen dem trockenen Husten in der Anfangsphase und dem produktiven Husten während des weiteren Krankheitsverlaufs unterscheiden. In der initialen Phase kann WICK Husten-Sirup den trockenen Reizhusten stillen. Das Medikament mit dem Wirkstoff Dextromethorphan und Honiganteilen unterdrückt den Hustenreiz und kann so den Reizhusten lindern. Im weiteren Verlauf der Erkrankung, wenn sich in den Bronchien das Sekret bildet, kann WICK Husten-Löser Sirup die richtige Wahl sein. Das Medikament hilft, den Schleim in den Bronchien zu lösen und ihn leichter abzuhusten.

Wichtig: Wenn Sie unter produktivem Husten leiden, sollte kein Hustenstiller verwendet werden, da der Schleim in den Bronchien abgehustet werden sollte.

Sind zusätzlich zum trockenen Husten weitere Erkältungssymptome stark ausgeprägt, können Sie diese tagsüber mit WICK DayMed und nachts mit WICK MediNait lindern. Beide Medikamente wirken Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schnupfen entgegen, beruhigen Husten und senken Fieber.

CHRONISCHE BRONCHITIS BEHANDLUNG

Bei Verdacht auf eine chronische Bronchitis sollte ein Hausarzt oder Lungenfacharzt zur Diagnose und Aufklärung über Behandlungsmöglichkeiten aufgesucht werden.

WELCHE HAUSMITTEL GIBT ES GEGEN BRONCHITIS?

Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie die Linderung der Symptome weiter unterstützen.

Ruhe
Schonen Sie Ihren Körper und verzichten Sie vorübergehend auf Sport. Bei Fieber sollten Sie Bettruhe halten.

Inhalieren bei Bronchitis
Inhalieren Sie mehrmals täglich mit einer 0,9-prozentigen Kochsalzlösung. Verzichten Sie dabei auf Kamille oder ätherische Öle, da diese die Schleimhäute reizen.

Viel trinken
Trinken Sie viel Wasser und ungesüßte Tees, um die Sekretverflüssigung zu begünstigen. Falls Sie an einer Herz- oder Nierenerkrankung leiden, sollten Sie die Trinkmenge aber mit Ihrem Arzt besprechen.

Wadenwickel
Bei erhöhter Temperatur und leichtem Fieber sind Wadenwickel ein beliebtes Hausmittel. Da Fieber aber eine Schutzfunktion des Körpers ist, ist es nicht grundsätzlich notwendig, die Temperatur zu senken. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt.

Und so geht’s:

  • Leichte Leinen- oder Baumwolltücher in kühles Wasser tauchen, auswringen und fest um die Waden wickeln. Die Wassertemperatur sollte dabei zwischen 16 und 20 Grad Celsius für Erwachsene sowie älteren Kindern liegen.
  • Eine weitere Schicht trockene Tücher (z. B. Baumwollhandtücher) anbringen.
  • Zu guter Letzt noch eine wärmende Lage (beispielsweise in Form eines Schals oder einer Wolldecke) um die Waden wickeln.
  • Die Dauer der Anwendung ist abhängig vom Behandlungsziel und sollte daher mit Ihrem Arzt abgesprochen werden. Wenn nötig, kann die Behandlung zudem mehrfach wiederholt werden.
WANN ZUM ARZT?

Zumeist kann eine akute Bronchitis ohne ärztliche Konsultation behandelt werden. Im Falle eines schweren Erkrankungsverlaufes sollte jedoch zumindest einmal der Hausarzt hinzugezogen werden.

Wir raten Ihnen in folgenden Fällen zu einem Arztbesuch:

  • Die Beschwerden (den Husten ausgenommen) bessern sich nicht nach spätestens 7 Tagen.
  • Es treten weitere Beschwerden wie hohes Fieber, Atemnot, Atembeschwerden oder Brustschmerzen auf.
  • Sie husten Blut oder gelblichen/grünlichen Auswurf.
  • Sie leiden an Krankheiten wie Asthma, COPD oder Herzschwäche.
  • Sie haben ein schwaches Immunsystem durch z. B. eine HIV-Infektion, Krebs oder die Einnahme von Kortison.
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